Warum ich PromptSteuer gebaut habe (und warum jetzt)
Ich hatte nicht vor, ein Unternehmen zu gründen. Wirklich nicht.
Ich bin ein Typ, der acht Mietobjekte verwaltet, einen Vollzeitjob im Online-Marketing hat, verheiratet ist, zwei Kinder hat und in Worms lebt. Mein Kalender ist voll. Mein Leben ist voll. Das Letzte, was ich brauchte, war noch ein Projekt.
Von Anlage V bis Bescheid-Check — sofort einsetzbar.
Und trotzdem sitze ich hier und schreibe diesen Artikel. Weil es einen Moment gab — einen ganz konkreten Moment — nach dem ich nicht mehr anders konnte.
Der Abend, an dem alles gekippt ist
Es war November 2025. Vermieter-Stammtisch in Mannheim. Zehn, zwölf Leute, die meisten mit ein paar Objekten, manche mit mehr. Bier, Brezeln und die üblichen Themen: Mieterhöhungen, Handwerkerpreise, Grundsteuer.
Irgendwann kam das Thema Steuern auf. Und ich habe beiläufig erwähnt, dass ich meine Steuern seit einem Jahr selbst mache. Mit KI.
Stille.
Dann: „Wie — selbst?“
Und dann habe ich erzählt. Von den drei Fehlern. Von den 1.300 Euro. Von den 20 Minuten pro Monat. Von der Bescheidprüfung, die wirklich prüft.
Und plötzlich standen sieben Leute um mich herum und wollten alles wissen. Einer hat sein Handy rausgeholt und mitgeschrieben. Einer hat gesagt: „Kannst du mir deine Prompts schicken?“ Eine Frau — acht Objekte, genau wie ich — hat gesagt: „Ich zahle 4.200 Euro im Jahr an meinen Steuerberater und der vergisst ständig Sachen. Kann ich das auch machen?“
Ich bin an dem Abend nach Hause gefahren und konnte nicht schlafen. Weil mir klar wurde: Das ist nicht nur mein Problem. Das ist ein Problem von 3,9 Millionen Menschen.
3,9 Millionen Vermieter. Ein kaputtes System.
3,9 Millionen private Vermieter gibt es in Deutschland. Die meisten haben einen Steuerberater. Die meisten zahlen zwischen 1.500 und 4.000 Euro pro Jahr. Die meisten haben keine Ahnung, ob ihr Bescheid stimmt. Und die meisten trauen sich nicht, etwas zu ändern — weil Steuern als „zu kompliziert“ gelten.
Ich sage: Steuern für Vermieter sind nicht kompliziert. Sie sind umfangreich. Das ist ein Unterschied. Umfangreich heißt: Es gibt viele Positionen, viele Regeln, viele Formulare. Aber jede einzelne Position ist logisch. Jede Regel ist nachvollziehbar. Jedes Formular hat eine klare Struktur.
Und genau das ist die Stärke von KI: Sie ist extrem gut darin, umfangreiche, strukturierte Aufgaben schnell und fehlerfrei zu erledigen. Nicht kreativ denken — das ist dein Job. Aber Daten vergleichen, Regeln anwenden, Abweichungen finden? Da ist KI jedem menschlichen Steuerberater überlegen. Nicht weil sie schlauer ist. Sondern weil sie nicht müde wird, nichts vergisst und jeden Beleg gleich sorgfältig behandelt — egal ob es der erste oder der hundertste am Tag ist.
Von meinen Prompts zum Produkt
Nach dem Stammtisch-Abend habe ich meine Prompts aufgeräumt. Ich hatte über die Monate ein ganzes System aufgebaut: Prompts für Beleg-Kategorisierung, AfA-Berechnung, Werbungskosten-Check, Bescheidprüfung, Einspruch-Generator. Alles, was ich selbst nutze.
Ich habe die Prompts an drei Vermieter-Freunde geschickt. „Testet das mal. Sagt mir, was funktioniert und was nicht.“
Das Feedback kam schnell:
„Die Prompts sind genial. Aber ich weiß nicht, in welcher Reihenfolge ich sie benutzen soll.“
„Das Ergebnis ist super. Aber ich musste dreimal nachfragen, weil die KI nicht genug Kontext hatte.“
„Funktioniert! Aber ich habe 20 Minuten gebraucht, um den Prompt richtig einzugeben.“
Mit anderen Worten: Die Prompts alleine reichten nicht. Was die Leute brauchten, war ein System. Ein Workflow. Etwas, das sie Schritt für Schritt durch den Prozess führt, ohne dass sie sich mit Prompt-Engineering beschäftigen müssen.
Und da war der Unternehmer-Moment. Der Moment, in dem du merkst: Hier gibt es ein echtes Problem, eine echte Lösung und eine echte Nachfrage. Alles zusammen. An einem Abend.
Sechs Agenten an einem Tag
Im Januar 2026 habe ich angefangen, PromptSteuer als Plattform zu bauen. Und hier kommt mein Marketing-Background wieder ins Spiel: Ich habe nicht monatelang geplant. Ich habe gemacht.
An einem einzigen Tag — einem Samstag, die Familie war bei den Schwiegereltern — habe ich sechs KI-Agenten-Module gebaut:
- Beleg-Agent: Fotografiere einen Beleg, der Agent kategorisiert ihn automatisch und ordnet ihn der richtigen Anlage-V-Zeile zu.
- AfA-Rechner: Gibt dir die korrekte Abschreibung für jedes Objekt — lineare AfA, Sonder-AfA, degressiv, alles was relevant ist.
- Werbungskosten-Finder: Geht eine Checkliste durch und fragt dich aktiv nach Posten, die Vermieter typischerweise vergessen.
- Prognose-Modul: Berechnet deine voraussichtliche Steuerlast auf Basis der bisherigen Daten. Monatlich aktualisiert.
- Bescheid-Prüfer: Vergleicht Erklärung mit Bescheid, markiert Abweichungen, erklärt die Relevanz.
- Einspruch-Generator: Erstellt auf Knopfdruck einen juristisch sauberen Einspruch-Entwurf mit Begründung.
Sechs Module. An einem Tag. Nicht weil ich ein Genie bin, sondern weil KI-Agenten sich schnell bauen lassen, wenn man weiß, was man tut. Und weil ich jedes dieser Module vorher monatelang selbst als lose Prompts getestet hatte.
Der Daten-Compound-Effekt: Der echte Moat
Hier wird es strategisch. Und hier kommt der Grund, warum PromptSteuer mehr ist als eine Prompt-Sammlung.
Wenn du dein erstes Jahr mit PromptSteuer machst, hast du Daten: Belege, Kategorisierungen, AfA-Werte, Werbungskosten. Wenn du dein zweites Jahr machst, hat das System eine Vergleichsbasis. Es kennt deine Objekte. Es kennt deine typischen Kosten. Es kann dir sagen: „Hey, letztes Jahr hattest du 2.400 Euro Reparaturkosten bei Objekt 3. Dieses Jahr nur 200 Euro. Hast du etwas vergessen?“
Mit jedem Jahr wird das System besser. Nicht weil der Code besser wird — sondern weil die Daten wachsen. Dein persönlicher Steuer-Assistent lernt dein Portfolio kennen. Dein Steuerberater musste jedes Jahr neu lesen, was er letztes Jahr schon hätte wissen müssen.
Das ist der Compound-Effekt bei Daten. Und das ist der echte Moat von PromptSteuer: Je länger du es nutzt, desto wertvoller wird es. Und desto schwieriger wird es, zurück zum alten System zu wollen.
Warum April 2026?
Warum starten wir jetzt? Drei Gründe:
Erstens: Die Technologie ist reif. Im Frühjahr 2024, als ich angefangen habe, war KI für Steuern noch ein Experiment. Heute, zwei Jahre später, sind die Modelle so gut, dass sie zuverlässig steuerrechtliche Fragen beantworten können. Nicht perfekt — aber besser als die meisten Steuerberater bei Routine-Aufgaben.
Zweitens: Die Steuersaison 2025 läuft. Millionen Vermieter machen gerade ihre Steuererklärung für 2025. Sie sitzen vor ihren Belegen. Sie warten auf ihren Steuerberater. Sie ärgern sich über die Kosten. Genau jetzt ist der Moment, in dem die Schmerzpunkte am größten sind.
Drittens: 18 Monate Testphase. Ich nutze das System seit Oktober 2024 selbst. Drei andere Vermieter testen es seit Anfang 2025. Es ist kein Prototyp mehr. Es funktioniert. An echten Objekten, mit echten Bescheiden, mit echtem Geld.
Hilfe zur Selbsthilfe
Ein Wort zum rechtlichen Rahmen, weil mir das wichtig ist: PromptSteuer ist keine Steuerberatung. Wir machen keine Steuerberatung im Sinne des Steuerberatungsgesetzes. Wir dürfen das nicht, und wir wollen das auch nicht.
PromptSteuer ist Hilfe zur Selbsthilfe. Wir geben dir Werkzeuge in die Hand, mit denen du deine Steuern selbst besser verstehen und erledigen kannst. So wie eine Buchführungssoftware dir hilft, deine Buchhaltung zu machen — ohne selbst Buchhalter zu sein.
Du bleibst verantwortlich für deine Steuererklärung. Du unterschreibst sie. Du reichst sie ein. Und genau das ist der Punkt: Du verstehst endlich, was du unterschreibst. Statt blind zu vertrauen, bist du informiert, vorbereitet und in Kontrolle.
Was ich gerne vorher gewusst hätte
Wenn ich an die letzten 18 Monate zurückdenke — vom ersten ChatGPT-Abend am Küchentisch bis zum Start von PromptSteuer — gibt es ein paar Dinge, die ich gerne vorher gewusst hätte. Dinge, die ich dir jetzt mitgeben will, damit du es leichter hast als ich.
Du brauchst keinen perfekten Prompt. Mein allererster Steuer-Prompt war so schlecht, dass ich mich heute dafür schäme. Und trotzdem hat er funktioniert. Nicht perfekt, aber gut genug, um die ersten Fehler zu finden. Der perfekte Prompt kommt mit der Zeit. Was du brauchst, ist der Mut, den ersten zu schreiben.
Dein Steuerberater wird nicht begeistert sein. Als ich meinem zweiten Steuerberater gekündigt habe, hat er reagiert wie erwartet: „Das können Sie doch gar nicht alleine.“ Und: „Wollen Sie es wirklich riskieren?“ Die Wahrheit ist: Ich habe in 18 Monaten ohne Steuerberater keinen einzigen Fehler in meiner Steuererklärung gehabt. In 15 Jahren mit Steuerberater hatte ich Dutzende.
Es geht schneller als du denkst. Vier Wochen, um das System aufzubauen. Vier Wochen für acht Mietobjekte. Danach läuft es. Jeden Monat. 20 Minuten. Das ist kein Marketing-Versprechen — das sind meine echten Zahlen.
Und das Wichtigste: Du musst es nicht alleine machen. Dafür gibt es jetzt PromptSteuer.
Was jetzt kommt
PromptSteuer startet im April 2026. Die Plattform ist live unter promptsteuer.ai.
Du kannst sofort loslegen:
- 25 kostenlose KI-Prompts speziell für Vermieter — die gleichen Prompts, mit denen ich seit 18 Monaten meine acht Objekte manage
- Schritt-für-Schritt-Anleitungen für deinen ersten KI-gestützten Steuer-Check
- Die komplette Plattform mit allen sechs Agenten-Modulen für Vermieter, die es ernst meinen
3,9 Millionen private Vermieter in Deutschland. Die meisten zahlen zu viel für zu wenig Service. Die meisten wissen nicht, ob ihre Steuerbescheide stimmen. Die meisten hätten gern mehr Kontrolle — trauen sich nur nicht.
Das hier ist deine Einladung, es zu versuchen. 20 Minuten. Ein Objekt. Ein Beleg.
Mehr brauchst du nicht, um zu sehen, was möglich ist.
Auf geht’s.
Bereit für den ersten Schritt?
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